F:
Wenn die Pipeline unter einer Straße verläuft,
können wir sie nicht inspizieren. Lässt sich das
mit
machen?
A:
Ja. Man kann durch den Asphalt hindurch inspizieren. Bei Verkehr
können Sie an beiden Straßenseiten printen. Das zeigt die
Qualität der Pipelinebeschichtung unter der Straße an.
F:
Wir stehen an einer Weide mit Rindern. Wir wollen
dort nicht inspizieren, da sonst das CIPS-Kabel
beschädigt wird. Wie können wir diese Weide
inspizieren?
A:
Bringen Sie das
auf die Weide, aber wenn die Rinder
„unfreundlich“ sind, messen Sie von den beiden Inspektionspunkten
am Rande der Weide. So finden Sie heraus, ob es einen Fehler gibt
und wo Sie ihn dann auf der Weide finden.
F:
Unsere Pipeline verläuft über Marschland, das
immer unter mindestens 20 cm Wasser steht.
Gegenwärtig können wir dort nicht inspizieren.
Lässt sich das mit
machen?
A:
Das
ist bis zu ca. 600 mm vollkommen wasserdicht. Ja, Sie
können dort also inspizieren.
F:
Wir haben zwei parallel verlaufende Pipelines, die
miteinander verbunden sind. Aber wir können die
eine Verbindung nicht finden. Wie können wir
dieses Problem lösen?
A:
Gehen Sie mit dem
zwischen den beiden Pipelines. Wenn Sie über eine Verbindung
gehen, zeigt
„Overhead“ an.
F:
Wir haben Probleme bei der Inspektion zweier so
nahe parallel verlaufender Pipelines, dass sie
sich berühren, und die Verbindungen sind
vergraben. Wie können wir das inspizieren?
A:
Wenn die Pipelines so nahe aneinander und verbunden sind, können
Sie die beiden als eine Pipeline behandeln. Führen Sie eine
normale Inspektion durch. Mängel können sich an beiden Pipelines
auffinden. Man kann mit keiner Methode zwischen den beiden
Pipelines unterscheiden. Es ist aber auch unmöglich, nur eine
Pipeline auszugraben!
F:
Unsere Pipeline verläuft über eine andere, die uns
nicht gehört. Wie können wir feststellen, ob sie
sich berühren?
A:
Wenn sie miteinander verbunden sind, trennen Sie sie. Inspizieren
Sie Ihre Pipeline. Bei einem Fehler im Kreuzungsbereich lesen Sie
die andere auch ab. Bei einer Angabe sind sie miteinander
verbunden.
F:
Wir müssen von der Pipeline, die wir inspizieren,
eine Karte anlegen. Wie kann man das machen?
A:
Da das fertigen -2010
über ein integriertes GPS-Gerät verfügt (mit dem Modell 2000
können Sie ein externes GPS-Gerät verwenden), hat der Grafik DCAPP
erstellte Bericht auch einen GPS-Graf. Sie können diesen Graf
maßlich anpassen und auf Ihre Karte legen oder die Breiten- und
Längengrade (auch abgedruckt) in ein GIS-System eingeben.
F:
Unsere Pipeline hat eine isolierte Verbindung
(IJ). Wie können wir das inspizieren?
A:
Eine isolierte Verbindung unterbricht den Strom, Sie müssen diese
also entweder überbrücken, wenn Sie eine fortlaufende Inspektion
durchführen, oder das eine Ende an einem geeigneten Punkt erden
und bis dahin inspizieren. Wenn die isolierte Verbindung (IJ)
nicht überbrückt oder geerdet wird, erhöht sich bei der Inspektion
die Dämpfung, je mehr Sie sich der Verbindung (IJ) nähern. Denn
der Strom verlässt die Pipeline, bevor er die Verbindung erreicht.
F:
Wir haben ein Problem beim Einsatz des
2000. Es tritt bei der Inspektion einer Pipeline
im Grund mit sehr hohem Widerstand (Wüste) auf.
Ein Eingabestrom von 800 mA bei einem CP-Grundbett
als Erde erreicht nicht den ersten Testpfosten,
der 1 km entfernt ist. Wie können wird diese
Pipeline inspizieren, wenn das
-Signal
nicht so weit reicht? (wir verlieren es total nach
ca. 200 m)
A:
Das zeigt ein ernstes Problem innerhalb der ersten 200 m an. Wenn
alle Dämpfungswerte hoch sind, ist die Beschichtung vollkommen
abhanden und eine weitere Inspektion wäre Zeitverschwendung, da
alles mangelhaft ist (zumindest die ersten 200 m).
Wenn Sie aber nur eine sehr hohe Dämpfung messen, befindet sich
dort ein sehr schwerer Fehler.
Beheben Sie den, bevor Sie die Inspektion fortsetzen.
Dieser Fehler verhindert die ordentliche Funktion des
Kathodenschutzes über den
Rest der Pipeline, und muss daher schnellstens repariert werden.
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